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Manu Biosphärenreservat feiert das erste Andenbär Festival

Zum 42. Geburtstag des Manu Nationalparks richtete die ZGF das erste Andenbär Festival „Ukumari Raymi“ aus. Am 16. und 17. Mai gab es in Lucuybamba, einer ländlichen Gemeinde vier Stunden außerhalb von Cusco, jede Menge zu erleben.

Andean Bear Festival in the Manu Biosphere Reserve
Fröhliche Kinder beim Andenbär Festival.

Wie kam es zu dieser Idee? Die Menschen hier müssen sich ihre Heimat mit dem Anden- oder Brillenbär (Tremarctos ornatus), dem einzigen Bären in Südamerika, teilen. Diese Koexistenz verläuft nicht immer friedlich und seit vielen Jahren gibt es Nachbarschaftskonflikte zwischen Menschen und Bären. Das ProBosque Manu Projekt, das mit Mitteln des BMUB finanziert wird, hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, das Zusammenleben von Mensch und Bär zu erleichtern. Umwelterziehung, Akzeptanzkampagnen und die Miteinbeziehung der Bevölkerung in den Naturschutz spielen hier eine wichtige Rolle, aber auch das Andenbär-Festival wird hoffentlich seinen Teil dazu beitragen.

 

Die Bewohner der Dörfer des Mapacho Tals, das in der Pufferzone um das Naturschutzgebiet auf 2.600 Metern Höhe liegt, kamen in Scharen zum Festival, um sich sportlich miteinander zu messen: Einige Gemeinden hatten eigene Fußballteams zusammengestellt und traten im Bear Cup gegeneinander an. Auch ein 12 Kilometer querfeldein Radrennen fand eine große Zahl an Teilnehmern. Die kleinen Besucher hatten viel Spaß bei Umweltspielen, Talentwettbewerben und vielen weiteren Attraktionen. Pablo der Andenbär persönlich, seines Zeichens regionales Maskottchen, überreichte den Gewinnern ihre Preise.

 

Ein Team des ProBosque Manu Projekts, bestehend aus Mitarbeitern von ZGF und Nationalpark, hatte das Spektakel mit viel traditioneller Musik, Essen und sportlichen Wettbewerben gemeinsam mit Parkrangern und Freiwilligen organisiert. John Florez, der Leiter des Manu Nationalparks, und Juvenal Silva, ZGF Projektleiter, eröffneten gemeinsam das Ukumari Raymi.