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Flugzeuge gegen Wilderer - Bundesregierung unterstützt den Kampf gegen die Elefantenwilderei

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier übergab am heutigen Sonntag in Arusha, Tansania, drei Kleinflugzeuge an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier übergibt zwei Flugzeuge an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier übergibt zwei Flugzeuge an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt.

Arusha, 22. November 2015 - Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und die deutsche Bundesregierung haben heute ihren Einsatz gegen die Wilderei von Elefanten sowie Nashörnern in Ostafrika einen wichtigen Schritt nach vorne gebracht.

 

Auf dem Flughafen von Arusha, östlich des weltberühmten Serengeti-Nationalparks, überreichte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier den symbolischen Schlüssel für zwei mit Überwachungstechnologie ausgestattete Kleinflugzeuge des Typs Husky A-1C an die ZGF.


ZGF-Pilot und Projektleiter Mark Jenkins nahm diese zusammen mit dem Chief Park Warden der Serengeti, William Mwakilema, sowie Alan Kijazi, Direktor der tansanischen Nationalparkbehörde TANAPA, und Martin Loibooki, Direktor der neuen tansanischen Wildschutzbehörde TAWA, in Empfang. 

Flugzeuge für den Naturschutz

Die drastische Zunahme der illegalen Abschüsse von Elefanten und Nashörnern bedroht nicht nur die Schutzgebiete, sondern auch die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung und die innere Sicherheit in Tansania und Sambia. Die Flugzeuge werden Kerngebiete der Elefanten-Verbreitung in Tansania überwachen: das Selous Game Reserve und den Serengeti-Nationalpark. Ein drittes Flugzeug wird die Bundesregierung der ZGF 2016 für den North Luangwa-Nationalpark in Sambia zur Verfügung stellen. 

Die kleinen und leichten Husky-Propellermaschinen sind besonders gut für Überwachungsflüge geeignet, da sie sehr niedrig und mit relativ geringer Geschwindigkeit geflogen werden können. Mit ihrer Hilfe können die großen und unzugänglichen Wildnisgebiete aus der Luft überwacht und Wilderei-Aktivitäten schnell aufgespürt werden. GPS-Positionsdaten können dann an die Ranger-Einheiten am Boden weitergeleitet werden. Darüber hinaus können mit Hilfe der Huskys Wildtierbestände und Lebensraumveränderungen sehr viel besser systematisch erfasst werden.

Gemeinsam stark

Die ZGF setzt seit vielen Jahrzehnten Flugzeuge zum Schutz und zur Überwachung der Wildtiere in Afrika ein. Die Verantwortung für die Flugzeuge wird bei der ZGF liegen, die sie auch betreiben wird - zur Unterstützung der Schutzgebietsbehörden Tanzania National Parks TANAPA, Tanzania Wildlife Authority TAWA und Zambia Wildlife Authority ZAWA.

Die Bundesregierung hat für den verbesserten Schutz von Serengeti und Selous und die bessere Einbindung der lokalen Gemeinden umfassende Mittel zur Verfügung gestellt, die von GIZ Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und KfW Entwicklungsbank umgesetzt werden. Die ZGF ist hierbei ein wichtiger Partner.

  

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