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Gonarezhou Conservation Trust: Naturschutz als gemeinsame Verantwortung

Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und das simbabwische Ministerium für Umwelt, Wasser und Klima haben den Gonarezhou Conservation Trust gegründet. Dieser innovative Ansatz zum gemeinsamen Management des Gonarezhou-Nationalparks soll den Park langfristig finanziell absichern und die um das Gebiet lebenden Menschen stärker einbeziehen um das natürliche Erbe Zimbabwes zu bewahren.

The Acting FZS Africa Director Karen Laurenson (left) and the Honourable Minister Oppah Muchinguri at the launch event for the Gonarezhou Conservation Trust. (Photo: Patrick Eickemeier)
ZGF Afrikadirektorin Karen Laurenson (links) und Umweltministerin Oppah Muchinguri bei der Auftaktveranstaltung für den Gonarezhou Conservation Trust Fund.

Gonarezhou, 16. September 2016 Am heutigen Freitag haben die simbabwische Ministerin für Umwelt, Wasser und Klima und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ein neues Abkommen zum gemeinsamen Management des Gonarezhou-Nationalparks getroffen. Der Gonarezhou Conservation Trust stellt die Partnerschaft der simbabwischen Regierung mit der ZGF auf eine neue Basis.

„Der Gonarezhou Conservation Trust wird nicht nur neue Einnahmenquellen erschließen, um den wachsenden Herausforderungen wie der Wilderei zu begegnen, sondern auch langfristig und nachhaltig dazu beitragen, Simbabwes Natur zu schützen“, sagte die Ministerin Oppah Muchinguri vor den rund 250 Gästen der Launch-Veranstaltung in Chipinda Pools im Gonarezhou-Nationalpark.

„Die Gründung des Gonarezhou Conservation Trust ist ein Meilenstein für den Naturschutz in Gonarezhou, die Parksicherheit, das Einbeziehen der Gemeinden und die finanzielle Absicherung“, sagte Karen Laurenson, die geschäftsführende Direktorin des ZGF-Afrikaprogramms. Gemeinsam mit Tichafa Mundangepfupfu, dem Vorsitzenden der simbabwischen Naturschutzbehörde Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority (ZimParks) leitet Laurenson den Vorstand des Gonarezhou Conservation Trust.

Die ZGF unterstützt den Schutz und die Entwicklung des Gonarezhou-Nationalparks seit 2007 in enger Zusammenarbeit mit ZimParks. „Jetzt verleihen wir dieser Partnerschaft eine neue Basis, die auch als Modell für das Management anderer Schutzgebiete in Afrika dienen kann“, sagte Laurenson.

„Der Parkschutz ist zentral“, sagte Mundangepfupfu. „Wir können nun mehr Personal rekrutieren und ausbilden, um der Wilderei zu begegnen und ein Gebiet für die Wildtiere und später auch die Wiederansiedlung von Nashörnern abzusichern“, so Mundangepfupfu.

Mit dem neuen Abkommen sollen auch die umliegenden Gemeinden stärker einbezogen und Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden: Tourismus, neue Arbeitsplätze und Bildungsprogramme.

Langfristig soll es auch für finanzielle Absicherung sorgen. Das heißt die Kosten für das Management sollen vollständig von den Einnahmen des Parks abgedeckt werden, etwa durch Tourismus.

 

Mit der heutigen Launch-Veranstaltung wird die Verwaltung des Parks dem Vorstand des Gonarezhou Conservation Trust übertragen, der zu gleichen Teilen von der ZGF und ZimParks besetzt wird. Dem Vorstand ist ein Management-Komitee unterstellt, das die Maßnahmen des Parkplans umsetzt.

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