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Vernetzung und Erweiterung von Wildnisgebieten

Deutschlands Landschaft wird intensiv genutzt. Straßen und Siedlungen zerschneiden wichtige Lebensräume, wodurch seltene Tier- und Pflanzenarten zurückgehen. Die ZGF arbeitet mit ihren Partnern daran diese Lebensräume zu schützen, zu erweitern und mit anderen Schutzgebieten zu verbinden, um die biologische Vielfalt zu erhalten.

Gemeinsam mit der Naturstiftung David und der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, identifiziert die ZGF Flächen in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, die potentiell bestehende Schutzgebiete vergrößern und miteinander verknüpfen können. Von diesem sogenannten Biotopverbund profitieren insbesondere Arten wie die Wildkatze und Luchs, die weite und ungestörte Wälder bewohnen.

Im hessischen Wispertaunus untersucht die ZGF gemeinsam mit interessierten Waldbesitzern, ob bestehende Naturwaldflächen erweitert und vernetzt werden können. Die gewonnenen Erfahrungen sollen zukünftig in einem Anschlussprojekt umgesetzt werden.

Was passiert vor Ort?

  • Recherche der Eigentumsverhältnisse von Naturschutzflächen und Aufbau einer Datenbank
  • Analyse der Erweiterungs- und Vernetzungsflächen für Wildnisgebiete und Flächen des sogenannten Nationalen Naturerbes
  • Vorbereitung konkreter Projekte zur zukünftigen Sicherung wichtiger Erweiterungs- und Vernetzungsflächen
  • Erprobung und Entwicklung von Finanzierungsinstrumenten zur Erweiterung der Wildnisgebiete und Flächen des Nationalen Naturerbes in den Projektregionen

Projektpartner

Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Rahmen eines Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens gefördert.