Nothilfe für die Karpaten-Schutzgebiete

Der Krieg in der Ukraine erschüttert uns bei der ZGF bis ins Mark. Die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen sowie unserer Partnerorganisationen in der Ukraine war und ist unsere oberste Priorität. Einige von ihnen sind bereits in den ersten Kriegstagen nach Polen ausgereist, viele von unserem Team jedoch sind noch vor Ort und helfen in der aktuellen Situation, wo sie können.

Nothilfe für die Karpaten-Schutzgebiete

IBAN: DE63 5005 0201 0000 0800 02
BIC: HELADEF1822

Das Programm in der Ukraine ist unser größtes Programm in Europa. Die ZGF arbeitet dort mit insgesamt 20 Schutzgebieten zusammen, etwa mit Nationalparks und Biosphärenreservaten. Die meisten dieser Gebiete gehören zu unseren wichtigsten und größten Naturlandschaften in Mitteleuropa und sind Teil des gemeinsamen Welterbes. In der Polesie, im Norden des Landes, befinden sich mit die größten natürlichen Flussauengebiete Mitteleuropas.

Wir unterstützen die Schutzgebiete in der Ukraine weiterhin

Normalerweise liegt der Fokus unserer Arbeit darauf, bessere Ausrüstung zu beschaffen, in Management und Ausbildung von Schutzgebietspersonal zu investieren oder ganz praktisch den Bau von Rangerposten voranzutreiben. In der jetzigen Situation hilft unser Team den Parks dabei, den Zulauf der vielen Menschen zu bewältigen, die in den Karpaten im Südwesten der Ukraine Schutz suchen, beispielsweise in Gebäuden der Schutzgebietsverwaltungen.

Unsere Hilfestellung umfasst beispielsweise die Lieferung von Material wie Schlafsäcken, Isomatten, Taschenlampen oder Heizgeräten sowie die Unterstützung für die grundlegenden laufenden Kosten der Parks – Kraftstoff, Heizung, Gehälter.

Gemeinsam sind wir stark: Hilfe aus Polen, der Slowakei und Rumänien

In den Karpaten arbeiten wir aber nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Polen, der Slowakei und Rumänien. Und unsere dortigen Partner sind im Moment rund um die Uhr damit beschäftigt, Hilfe zu organisieren, Hilfsgüter über bzw. an die Grenze zur Ukraine zu bringen, wo sie von den Mitarbeitern der Schutzgebiete in Empfang genommen und weiterverteilt werden. Das klappt im Moment noch sehr gut, wird jedoch immer schwieriger werden, wenn beispielsweise der Treibstoff in der Ukraine noch knapper wird.

Seit 2002 setzen wir uns zusammen mit unseren Partnern und den engagierten nationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Naturschutz in der Polesie und den Karpaten ein. Wir werden diese Gebiete auch und gerade in der jetzigen Ausnahmesituation weiter unterstützen, solange es uns irgendwie möglich ist. Wenn Sie uns dabei helfen wollen, nutzen Sie bitte für Ihre Spende das Stichwort „Nothilfe für Karpaten-Schutzgebiete“.

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Kontakt

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