Die Förderstiftung „Hilfe für die bedrohte Tierwelt“ unterstützt mit ihren Erträgen die Naturschutzarbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.
Die Stiftung Hilfe für die bedrohte Tierwelt wurde im Jahr 2001 von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) gegründet. Ihre Ursprünge reichen bis in das Jahr 1961 zurück: Damals richtete die ZGF im Rahmen der populären Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ ein Sonderkonto zur Sammlung von Spenden ein. Über die Jahre bauten Spenden und Vermächtnisse dieses Konto zu einer bedeutenden Kapitalbasis aus, die später in die Stiftung überführt wurde.
Die Stiftung sichert die langfristige finanzielle Stabilität und strategische Kontinuität der globalen Naturschutzarbeit der Organisation. Gleichzeitig eröffnet sie Privatpersonen, Familien und Institutionen die Möglichkeit, ihre Werte gezielt mit einer nachhaltigen, wirkungsorientierten Förderung von Naturschutz zu verbinden.
Die Stiftung verfügt über einen unantastbaren Kapitalstock von über 65 Millionen Euro, der aus Spenden und vererbtem Kapital aufgebaut und über viele Jahre hinweg weiterentwickelt wurde, speziell durch Zustiftungen.
Für das Jahr 2025 weist die Stiftung eine Bilanzsumme von rund 100 Millionen Euro aus, bestehend aus dem unantastbaren Kapitalstock, Rücklagen und treuhänderisch verwaltetem Vermögen.
Der Investmentansatz in der Vermögensverwaltung verfolgt das Ziel des langfristigen Kapitalerhalts und unterliegt nachhaltigen Anlagekriterien.
Die Mittel fließen gezielt in die Naturschutzarbeit der ZGF. Sie unterstützen das Management von Schutzgebieten, das Monitoring, den Kampf gegen Wilderei sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften.
Die Erträge aus dem Stiftungsvermögen schaffen dabei verlässliche finanzielle Spielräume. Sie ermöglichen es, erfolgreiche Ansätze auszuweiten und auf andere Regionen zu übertragen. Sie tragen zugleich zum Ausgleich von Schwankungen im jährlichen Mittelzufluss bei.
Die Stiftung ist unabhängig und unterliegt dem deutschen Stiftungsrecht. Sie richtet sich nach anerkannten Standards in der nachhaltigen Vermögensanlage und wird von einem eigenen Gremium mit bis zu zehn Mitgliedern beaufsichtigt.
Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen sowie in der Initiative Frankfurter Stiftungen.
Eine Unterstützung der Stiftung Hilfe für die bedrohte Tierwelt bietet eine wirkungsvolle Möglichkeit, langfristig zum Naturschutz beizutragen. Dafür bieten wir individuelle Möglichkeiten für Privatpersonen, Familien und Institutionen.
Privatpersonen und Familien, die langfristig und wirksam zum Naturschutz beitragen möchten, können die Stiftung im Rahmen von philanthropischem Engagement unterstützen, zum Beispiel durch:
- Zustiftungen in den unantastbaren Kapitalstock der Stiftung,
- als Sonderform der Zustiftung: die Einrichtung eines Namensfonds.
Diese Beiträge können unterschiedlich gestaltet werden:
- zu Lebzeiten, als Teil einer langfristigen Förderstrategie
- oder testamentarisch.
Alle eingebrachten Mittel bleiben dauerhaft erhalten; für die Naturschutzarbeit der ZGF werden ausschließlich die Erträge aus der Vermögensanlage eingesetzt. So bleibt das Kapital unangetastet und schafft zugleich verlässliche, langfristige Finanzierungsstrukturen für den Schutz der globalen Biodiversität.
Kleinere, bisher selbstständige Stiftungen, deren Fortführung in Eigenregie nicht mehr effizient und/oder gewünscht ist, können unter dem Dach der Stiftung Hilfe für die bedrohte Tierwelt eine neue Heimat finden. Dieses Modell bietet:
- den Erhalt des Stifternamens und der eigenen philanthropischen Identität
- eine strategische Anbindung an die Mission und den Wirkungsansatz der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF)
- operative und administrative Effizienz, einschließlich vereinfachter regulatorischer Prozesse und Berichterstattung.
Das eingebrachte und damit treuhänderisch verwaltete Kapital wird im Rahmen der Vermögensverwaltung mit dem Stiftungskapital der Stiftung Hilfe für die bedrohte Tierwelt gebündelt. Die Erträge werden transparent für die Naturschutzarbeit der ZGF eingesetzt.
Dieses Modell wahrt die Intention der Fördernden, sichert langfristige Stabilität für die ZGF und ermöglicht nachvollziehbare Ergebnisse.
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) arbeitet mit einer Reihe unabhängiger und verbundener Stiftungen zusammen. Diese tragen direkt oder indirekt zur Umsetzung der globalen Naturschutzarbeit der ZGF bei – durch langfristige, klar ausgerichtete Fördermittel.
Ein Beispiel ist die in München ansässige Eleonore-Beck-Stiftung, die gemäß ihrer Satzung ausschließlich Projekte der ZGF unterstützt.
Daneben gibt es unter dem Dach der Stiftung Hilfe für die bedrohte Tierwelt unter anderem den Johanna-Samel-Fonds und die Stiftung Vogelschutz in Feuchtgebieten. Sie sind so ausgestaltet, dass sie den Willen der Stiftenden bewahren und zugleich die Struktur der Stiftung Hilfe für die bedrohte Tierwelt nutzen.
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Hans Bernhardt – Vorsitzender (ehemaliges Vorstandsmitglied der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Deutschland)
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Klaus Becker (Vorsitzender für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien der KPMG EMA Cooperative)
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Dr. Arne Weick (Leiter Firmenkunden im Vorstand der Frankfurter Sparkasse)
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Petra Gerster (Deutsche Journalistin und Nachrichtensprecherin)
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Sylvia von Metzler (Vertreterin des Bankhauses Metzler)
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Johannes Huth (Investor, Finanzmanager)
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Anna Alex (Unternehmerin und Investorin im Bereich Nachhaltigkeit und Naturschutz)
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Isabel Alfes
Wer mehr über die Arbeit und Struktur der Stiftung erfahren möchte, findet hier vertiefende Informationen:
- Geschäftsbericht 2024
- Stiftungsbericht 2023 (PDF)
- Aktuelle Artikel im GORILLA-Magazin
- Weitere aktuelle Beiträge zu unserer Naturschutzarbeit
Kontakt:
Nico Alf
Tel: +49 (0)69 – 94 34 46 0
E-Mail: stiftung@zgf.de














