Beginn groß angelegter Renaturierungsarbeiten entlang 25 Kilometer der Flüsse Lutownia und Narewka sowie auf 3.500 Hektar Fläche ihrer Einzugsgebiete.

Mitteleuropäische Wildnis
Polen erstreckt sich von den Sandstränden der Ostsee im Norden bis zu den bewaldeten Karpaten im Süden. Fast 20 Prozent des Landes sind durch das Natura-2000-Netzwerk geschützt. In den Karpaten gibt es noch große, unerschlossene Gebiete und Urwälder – ausreichend Lebensraum für Wölfe, Eurasische Luchse und Braunbären.
Im Osten des Landes liegt der weltberühmte Bialowieza Wald, einer der letzten europäischen Tieflandurwälder, der sich auch bis ins benachbarte Belarus erstreckt. In diesem grenzüberschreitenden Wald lebt die größte freilebende europäische Bisonpopulation.
In der Vergangenheit verfügte Polen aufgrund der traditionellen Landnutzung über ein reiches Mosaik an Lebensräumen. Doch heute sind viele dieser Landschaften durch die industrielle Entwicklung und die Urbanisierung bedroht. Trotz allem finden wir in den wilden Landschaften des Landes noch immer wertvolle Habitate für Vögel, darunter 25 Prozent des weltweiten Bestands an Weißstörchen und 25 Prozent der Seggenrohrsänger.
Unser Fokus in Polen
- Erweiterung und Einrichtung von Schutzgebieten
- Naturierung und Wiedervernässung zur Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushalts im Wald von Bialowieza
- Umweltbildung
- Unterstützung des UNESCO-Mensch- und Biosphärenreservats Ostkarpaten
Projekte in Polen
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Białowieża-Urwald
Einer der letzten und größten Tiefland-Laubmischwälder Europas.
Wilde Landschaften Polen erstreckt sich von den Sandstränden der Ostsee im Norden bis zu den bewaldeten Karpaten im Süden. Fast 20 Prozent des Landes sind…
Polen -

Wolf Mountains
Im Herzen der Karpaten
Wilde Landschaften Polen erstreckt sich von den Sandstränden der Ostsee im Norden bis zu den bewaldeten Karpaten im Süden. Fast 20 Prozent des Landes sind…
SlowakeiPolen
Meilensteine

Kartierungen von zwei Gebieten in den Wolf Mountains, die als Naturreservate vorgeschlagen werden sollen, sind abgeschlossen: Auf 242 Hektar wurden fast 60 in Polen gefährdete Pilzarten identifiziert.

Beginn der Arbeit mit lokalen Forstbehörden und Freiwilligen, um künstliche Entwässerungskanäle im Białowieża-Urwald zu schließen.

Einrichtung von zwei weiteren Naturschutzgebieten in den polnischen Wolf Mountains, „Kozie Żebro” und „Markowiec-Gródek”, sowie Erweiterung des bestehenden Naturschutzgebiets „Zwiezło” auf über 484 ha. Unterlagen für zwei weitere geplante Naturschutzgebiete, „Piotruś” und „Stanków Łaz”, wurden den zuständigen Behörden vorgelegt.

Die Sanierung von weiteren 17 Dämmen ist abgeschlossen. Diese halten nun mehr Wasser im Białowieża-Urwald.

Start der Sanierungsarbeiten an beschädigten Dämmen in Białowieża, um Wasser zurückzuhalten und den Grundwasserpegel zu heben.

Die Managementpläne des Nationalparks wurden angepasst und Pläne für die grenzüberschreitende Wiederherstellung des natürlichen Wasserstandes im Białowieża-Urwald entwickelt.
Start der Zusammenarbeit mit OTOP BirdLife Poland in den Wolf Mountains.

Ausweitung der ZGF-Arbeit auf den polnischen Teil des Bialowieza-Waldes.

Beginn der ZGF-Arbeit im polnischen Teil der Karpaten.

Strenger Schutz der Braunbären (seit 1952 ist die Art teilweise geschützt).

Strenger Schutz der Wölfe im ganzen Land (teilweiser Schutz seit 1995).

In Polen wird ein strenger Schutz des Eurasischen Luchses (Lynx lynx) eingeführt. Gründung des Nationalparks Magurski.

Erweiterung des Nationalparks Bieszczady.

Gründung des UNESCO-Mensch- und Biosphärenreservats Ostkarpaten.

Der Wald von Białowieża wird UNESCO-Welterbe.

Gründung des Nationalparks Bieszczady.

Gründung des Nationalparks Białowieża.










