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Sie sehen aus wie kleine Drachen, sind aber die am häufigsten geschmuggelten Säugetiere der Welt: Schuppentiere. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie der illegale Handel mit Wildtieren und Pflanzen funktioniert, mit welchen Tricks Schmugglerinnen und Schmuggler Kontrollen umgehen und wie TRAFFIC weltweit gegen diesen Handel vorgeht.

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Schuppentiere gehören zu den außergewöhnlichsten Säugetieren der Welt und gleichzeitig zu den am stärksten bedrohten. In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht’s weiter“ besuchen wir Guo Bao, das Chinesische Schuppentier im Grzimekhaus des Zoo Frankfurt.

Tierpfleger Martin Rödl erzählt, warum die Haltung dieser seltenen Tiere so anspruchsvoll ist, was Schuppentiere fressen und wann Besucherinnen und Besucher die besten Chancen haben, Guo Bao zu entdecken.

Im zweiten Teil der Folge geht es um eine der größten Bedrohungen für Schuppentiere: den illegalen Wildtierhandel. Gemeinsam mit Stephanie von Meibom von der internationalen Artenschutzorganisation TRAFFIC sprechen wir darüber, warum Schuppentiere so häufig geschmuggelt werden, wie der Handel mit Wildtieren funktioniert und was Artenschutz und Politik dagegen tun können.

Mehr über den Handel mit Wildtieren und seine Regulierungen:
TRAFFIC – Wildlife Trade
Bundesamt für Naturschutz (zuständig für CITES)

Zur Pressemeldung über Guo Bao im Zoo Frankfurt:
Gut geschützt und doch bedroht – Neue Schuppentier-Art im Grzimekhaus

Expertinnen und Experten im Gespräch

Martin Rödl, Zoo Frankfurt

Der Tierpfleger Martin Rödl arbeitet im Grzimek-Haus – also dem Nachttierhaus des Frankfurter Zoos. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat er sich über Monate auf die aufwendige Pflege des neuen Schuppentiers vorbereitet.

Stephanie von Meibom, TRAFFIC

Die Biologin Stephanie von Meibom arbeitet bereits seit ihrem Studium für die Organisation TRAFFIC. Hier hat sie unter anderem daran gearbeitet, den illegalen Handel von Schuppentieren, Hörnern von Saigaantilopen oder Schneeleoparden zu bekämpfen.