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Ein Wald kennt keine Grenzen. Wasser auch nicht. Tiere erst recht nicht. Für Menschen dagegen können Grenzen sehr real sein. Im Białowieża-Wald zwischen Polen und Belarus wird genau das sichtbar.

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Ein uralter Wald, dem das Wasser fehlt. Eine Staatsgrenze, die ein zusammenhängendes Ökosystem teilt. Und Menschen, die versuchen, beides zusammenzubringen. In dieser Folge reisen wir nach Białowieża und fragen, warum ausgerechnet Wasser über die Zukunft des Waldes entscheiden könnte – und wie Naturschutz funktioniert, wenn politische Grenzen plötzlich mitten durch die eigene Arbeit verlaufen.

Dabei geht es um trockengelegte Feuchtgebiete, alte Entwässerungsgräben und Flüsse, die wieder natürlicher werden sollen. Wir schauen darauf, wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt gemeinsam mit Partnern in Polen daran arbeitet, Wasser länger in der Landschaft zu halten und Lebensräume zu stärken.

Im Gespräch

Viktar Fenchuk

Viktar Fenchuk kennt Białowieża von beiden Seiten der Staatsgrenze. Er stammt aus Belarus und arbeitet seit vielen Jahren im Naturschutz. Heute lebt und arbeitet er in Polen und setzt sich dort mit der ZGF für den Schutz von Białowieża ein.