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Hand aufs Herz: Die neusten Bewohner des Frankfurter Zoos werden vermutlich kein Besuchermagnet. Antillen-Ochsenfrösche sind braun, nachtaktiv und meistens gut versteckt. Warum die Haltung der Art trotzdem immens wichtig ist, erklären wir in dieser Folge.

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In dieser Folge dreht sich alles um die Antillen-Ochsenfrösche – eine Amphibienart, die wohl die wenigsten Zoobesucher jemals zu Gesicht bekommen werden. Doch genau das macht sie so spannend.

Tierpfleger Dennis Jenschke nimmt uns mit hinter die Kulissen des Exotariums und erzählt, wie man sich auf eine völlig neue Tierart vorbereitet. Dafür ging es sogar in den Zoo Jersey, um von den Kolleginnen und Kollegen zu lernen, die diese außergewöhnlichen Frösche bereits erfolgreich halten. Wie richtet man das perfekte Terrarium ein? Was frisst ein Frosch, der so groß wie ein Teller werden kann? Und warum wird die Art auch „Hühner-Frosch“ genannt?

Anschließend erklärt Kurator Dr. Simon Rohner, wie Zoos überhaupt entscheiden, welche Arten sie halten. Warum investiert man Zeit, Geld und Platz in einen unscheinbaren Frosch, den viele Besucher nie entdecken werden? Und welche Rolle spielen gerade solche wenig bekannten Arten für den Artenschutz?

Eine Folge über Frösche, die kein Schwein kennt – und die gerade deshalb unsere Aufmerksamkeit verdienen.

Im Gespräch

Dennis Jenschke, Zoo Frankfurt

Dennis Jenschke arbeitet im Exotarium des Zoo Frankfurt, also dem Terrarien- und Aquarienbereich. Als Vorbereitung auf die neuen Zoobewohner ist er sogar nach England geflogen.

Dr. Simon Rohner, Zoo Frankfurt

Dr. Simon Rohner ist Kurator im Zoo Frankfurt. Frösche aus einem britischen Zoo zu importieren stellte ihn vor gewisse Herausforderungen.