Die Reise folgte der Route der ersten Umsiedlung aus dem Jahr 2024. Über 2.000 Kilometer legten die Teams auf der Straße zurück, fast 50 Stunden lang. Ausgangspunkt war der Altyn-Emel-Nationalpark. Dort wurden die Tiere sediert, sortiert und anschließend in speziell angefertigte Transportboxen verladen, die Belüftung, Fütterung und Videoüberwachung ermöglichen.
Geleitet wurde der Einsatz von Conservation Solutions, einem auf Wildtiertransporte spezialisierten Unternehmen. Die tierärztliche Betreuung übernahm Dr. Julia Bohner vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).
Trotz umfassender Sicherheitsmaßnahmen und eines über Jahre verfeinerten Vorgehens kam es bei diesem Transport zu einem Rückschlag: Zwei Tiere erlitten während des Transports Verletzungen und konnten nicht gerettet werden. Solche Vorfälle sind eine Erinnerung an die Komplexität der Arbeit mit Wildtieren. Für das Team sind sie emotional belastend und zugleich Antrieb, Abläufe weiter zu verbessern und Transportrisiken weiter zu minimieren.