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Zukunft Wildnis

Die ZGF bekennt sich klar zur Wildnis. Darunter verstehen wir große, intakte Gebiete, in denen natürliche Prozesse ohne das Eingreifen von Menschen ablaufen.

Wildnis heißt: Natur ohne uns, für uns.

Andean landscape, Manu, Peru
Die ZGF konzentriert sich auf große Wildnisgebiete.
Wildnisschutz ist der am stärksten selbstlose und gemeinnützige Ansatz im Naturschutz. Wildnis sichert Lebensräume für Tiere und Pflanzen, die selbst nicht für ihre Rechte einstehen können und sie erhält den Menschen der Zukunft Handlungsoptionen. Wer sich dem Schutz von Wildnis verschreibt, stellt Nachhaltigkeit in das Zentrum des Handelns.

Die ZGF bekennt sich klar zur Wildnis. Darunter verstehen wir große, weitgehend intakte Gebiete, in denen natürliche Prozesse ohne das Eingreifen von Menschen ablaufen. Damit sind Wildnisgebiete ein fundamentaler Bestandteil bei der Erhaltung der Biodiversität, die ja den Schutz von ganzen Ökosystemen miteinschließt. Zudem sind Wildnisgebiete wichtige Referenzflächen für unser eigenes Tun, sie sind Puffer im Klimawandel und sie sind besonders attraktiv für einen angepassten Naturtourismus, mit dem dann wiederum auch Mittel zum Unterhalt der Gebiete generiert werden können.

Je größer, je artenreicher, je intakter, je weniger vom Menschen beeinflusst, desto besser.

Wildnis sollte möglichst groß sein. Während im wildnisarmen und dicht besiedelten Deutschland Flächen von mehr als 1.000 Hektar bereits attraktiv sein können, sind dies in Asien Flächen von 10.000 bis 100.000 Hektar. In Südamerika und Afrika liegt die Messlatte dafür deutlich höher, und besonders attraktive Flächen umfassen mehr als eine halbe Million Hektar. Eine ähnliche Abstufung gibt es beim Naturzustand: In Mitteleuropa können Wildnisentwicklungsgebiete, wie z.B. ehemalige Truppenübungsplätze, bereits interessant sein, während in den anderen Regionen noch weitgehend intakte Naturlandschaften im Fokus stehen. Wildnis sollte möglichst frei vom Wirken des Menschen sein. Doch solche Gebiete gibt es kaum. So müssen Siedlungsdichte und der Einfluss der Menschen betrachtet werden. Unkontaktierte Waldindianer in den peruanischen Nationalparks haben keinen negativen Einfluss auf die Biodiversität oder die Wildnis – sie sind ein Teil davon. Äthiopische Bauern mit ihren großen Viehherden in den empfindlichen Nationalparks der afroalpinen Zone jedoch schon.

 

Wie bei der Wildnisentwicklung gilt es, die Perspektive für Schutzgebiete zu beurteilen. Gibt es Chancen, dass die Menschen die Schutzgebiete freiwillig verlassen und außerhalb besser geeignete Lebensbedingungen finden?

 

Die Grundformel für die Bewertung von Projektgebieten ist einfach: Je größer, je artenreicher, je intakter, je weniger vom Menschen beeinflusst, desto besser.

 

Sunset behind tree

Unsere Projektregionen

Riesige, unberührte Landschaften, in denen natürliche Prozesse unbeeinflusst vom Menschen ablaufen, das ist Wildnis. Der Schutz von Wildnisgebieten ist der Schwerpunkt unserer Arbeit - im tropischen Regenwald Perus genauso wie in den Savannen Afrikas.

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Wildnis in Deutschland