Die Arbeit der ZGF konzentriert sich auf große Wildnisgebiete. Darunter verstehen wir große, intakte Gebiete, in denen natürliche Prozesse ohne das Eingreifen von Menschen ablaufen. Damit sind Wildnisgebiete ein fundamentaler Bestandteil bei der Erhaltung der Biodiversität.

Je größer, je artenreicher, je intakter, desto besser

Wildnis sollte möglichst groß sein. Während im wildnisarmen und dicht besiedelten Deutschland Flächen von mehr als 1.000 Hektar bereits attraktiv sein können, sind es in Asien Flächen von 10.000 bis 100.000 Hektar. In Südamerika und Afrika liegt die Messlatte nochmal deutlich höher, und besonders attraktive Flächen umfassen mehr als eine halbe Million Hektar.

Eine ähnliche Abstufung gibt es beim Naturzustand: In Mitteleuropa können Wildnisentwicklungsgebiete, wie z.B. ehemalige Truppenübungsplätze für den Naturschutz interessant sein, während in den anderen Regionen der Welt weitgehend intakte Naturlandschaften im Fokus des Naturschutzinteresses stehen.

Wildnis gibt es noch und es macht viel Sinn die letzten Wildnisregionen zu schützen. Und es gibt Hoffnung: Überlässt man zum Beispiel naturnahe Landschaften in Mitteleuropa sich selbst, dann entsteht dort wieder Wildnis und es wachsen die Urwälder von Morgen heran.

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