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Ein Platz für wilde Tiere

Wildnisgebiete verschwinden und der Platz für wilde Tiere wird immer weniger. Mit unseren Projekten sorgen wir dafür, dass Wildtiere ihre Lebensräume behalten - heute und in Zukunft. Wir schützen ihre Lebensräume in Afrika, Südostasien, Südamerika und Europa.

Elefanten - Afrikas Riesen

Sie sind die größten lebenden Landsäuger. Doch ihre imposanten Stoßzähne aus Elfenbein werden ihnen immer mehr zum Verhängnis - rund 20.000 Elefanten werden pro Jahr gewildert.

Die Wilderei hat in Afrika dramatische Ausmaße erreicht und raubt nicht nur der lokalen Bevölkerung ihre Lebensgrundlagen, sondern destabilisiert ganze Staaten. Zwischen 20.000 und 30.000 Elefanten werden pro Jahr von Wilderern getötet, um die Stoßzähne auf dem internationalen Schwarzmarkt zu verkaufen. Gemeinsam mit unseren Partnern kämpfen wir in Tansania, Sambia und Simbabwe für einen besseren Schutz der Lebensräume und somit für eine Zukunft für die Elefanten.

Projekt: Schutz des Selous Game Reserve, Tansania

Projekt: Schutz des Gonarezhou Nationalparks, Simbabwe

Projekt: Schutz des North Luangwa Nationalparks, Sambia

Projekt: Schutz des Serengeti Ökosystems, Tansania

Jetzt spenden gegen Wilderei

Orang-Utans – unsere nächsten Verwandten

Orang-Utans sind uns so ähnlich wie keine andere Menschenaffen-Art. Ihr Verhalten, ihre Gestik und Mimik berührt uns zutiefst und begeistert viele Menschen für die "Denker des Dschungels".

Der Regenwald auf Sumatra, Lebensraum der rothaarigen Orang-Utans, verschwindet rasant schnell. Immer mehr ursprüngliche Wälder müssen Ölpalmplantagen weichen. In Bukit Tigapuluh, in Zentralsumatra, betreibt die ZGF ein großes Wiederansiedlungsprogramm für konfiszierte Orang-Utans.

 

In der Dschungelschule werden sie auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und im Bukit Tigapuluh Nationalpark ausgewildert. So wächst eine neue Population wilder Orang-Utans heran.

 

Projekt: Wiederansiedlung von Orang-Utans

Jetzt Spenden für Orang-Utans

Saiga - Europas Antilope

Die Steppen Zentralasiens sind die Heimat der Saiga. Die Antilope mit der großen Nase ist hart im Nehmen: Im Sommer sind die Steppen brütend heiß, im Winter mit bis zu -40 Grad klirrend kalt.

Als die "Serengeti des Ostens" wurden die Steppen Kasachstans bezeichnet, denn einst wanderten hier Saiga-Herden mit hunderttausenden von Tieren über die weiten Ebenen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Öffnung der Grenzen zu China nahm die Wilderei stark zu. Man trachtete den Saigas nach ihrem Fleisch, aber auch nach den Hörnern, die in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt sind. Die Sagia war um das Jahr 2000 herum fast verschwunden.

 

Die Steppen Zentralasiens sind die Heimat der Saiga. Die Antilope mit der großen Nase ist hart im Nehmen: Im Sommer sind die Steppen brütend heiß, im Winter mit bis zu -40 Grad klirrend kalt.

 

Projekt: Steppenschutz und Schutz der Saiga-Antilopen in Kasachstan

Jetzt spenden für Saiga-Antilopen

Äthiopische Wölfe - elegante Jäger

Im Hochland Äthiopiens sind die langbeinigen, rothaarigen Wölfe zuhause, die sich vor allem von Nagetieren ernähren.

Immer mehr Menschen drängen in das Hochland von Äthiopien, siedeln auf den bislang wilden Hochebenen, weiden ihr Vieh oder legen Äcker an. Für die äthiopische Wölfe, die nur hier leben können und von denen es nur noch etwa 500 Tiere gibt, wird der Lebensraum immer kleiner, das Risiko, von streunenden Hunden mit Tollwut angesteckt zu werden, immer größer. 

 

Im Hochland Äthiopiens sind die langbeinigen, rothaarigen Wölfe zuhause, die sich vor allem von Nagetieren ernähren.

 

Projekt: Schutz des Bale Mountains Nationalparks und seiner Äthiopischen Wölfe  

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Nashörner – Bedroht wie nie

Sie wirken wie Relikte aus einer lang vergangenen Zeit. Die Entwicklungsgeschichte der Nashörner begann bereits vor etwa 50 Millionen Jahren. Heute gibt es noch 5 Nashornarten.

In Asien gilt das Horn der Nashörner als teures Statussymbol und als Allheilmittel, obwohl wissenschaftlich belegt ist, dass es keinerlei Wirkung hat. Die tragische Konsequenz in Afrika: Wilderer stellen selbst in den sicher geglaubten und gut bewachten Nationalparks den Tieren nach und töten sie, um an ihr Horn zu gelangen. Da besonders vom Spitzmaulnashorn ohnehin nur noch in sehr kleinen Populationen übrig sind, hat schon die Wilderei einzelner Tiere ernsthafte Konsequenzen. 

 

Die ZGF unternimmt gemeinsam mit ihren Partnern in den Schutzgebieten alle Anstrengungen, um den Schutz der Nashörner zu gewährleisten, und sicherzustellen, dass auch die Bevölkerung auf der Seite ihrer Nashörner steht.

 

Projekt: Schutz des North Luangwa Nationalparks, Sambia

Projekt: Schutz des Serengeti Ökosystems, Tansania

 

Pate werden für Nashörner

Berggorillas - sanfte Menschenaffen

Es gibt noch etwa 880 Berggorillas in zwei Populationen. Eine davon lebt an den Hängen der Virunga-Vulkane im Dreiländereck von Ruanda, Uganda und der DR Kongo, die andere im Bwindi Impenetrable Forest in Ruanda.

Der Lebensraum der Berggorillas im Virunga Nationalpark in der DR Kongo steht unter großem Druck. Politische Unruhen, Rebellen und unzählige Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt und Armut in den Nationalpark drängen, gefährden den Lebensraum der Gorillas. 

 

Es gibt noch etwa 880 Berggorillas in zwei Populationen. Eine davon lebt an den Hängen der Virunga-Vulkane im Dreiländereck von Ruanda, Uganda und der DR Kongo, die andere im Bwindi Impenetrable Forest in Ruanda.

 

Projekt: Schutz von Virunga und seiner Berggorillas

Pate werden für Berggorillas

Riesenotter - Wölfe der Flüsse

Sie sind in den Flüssen und Seen des Amazonastieflandes zuhause, leben in Familien zusammen und gelten als sehr gesellig. Riesenotter sind Raubtiere. Sie werden bis zu 2 Meter lang und können 20 Kilo schwer werden.

Mit der Studie der Riesenotterbestände im Manu Nationalpark im Südosten Perus begann das Engagement der ZGF in Peru in den 1990er-Jahren. Seitdem überwachen wir die Riesenotter des Manu und haben umfangreiche Daten über die einzelnen Familien gesammelt. Dieses Wissen hilft, die Schutzmaßnahmen für die Art zu optimieren, denn Riesenotter gelten als stark bedroht. 

Wir unterstützen die Nationalparkbehörde zudem bei der Aus- und Weiterbildung der Ranger. Und unsere kontinuierliche Umweltbildung hat dazu beigetragen, dass die Bevölkerung den Riesenotter inzwischen als Wahrzeichen ihrer Heimat ansieht.

 

Projekt: Regenwaldschutzprogramm "Andes to Amazon"

Pate werden für Riesenotter

Andenbär - bedrohte Kinderbuchfigur

Als Paddington Bär wurde er berühmt, doch im wahren Leben hat der Andenbär mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Im Südosten Perus sind dies vor allem die Zerstörung seines Lebensraums und Mensch-Bär-Konflikte.

Der Andenbär (Tremarctos ornatus)  ist der einzige Bär Südamerikas und eine Flaggschiffart für die Region. Über das seltene und scheue Säugetier weiß man bisher nur wenig. Der Andenbär, ein Einzelgänger, ist im Manu Nationalpark zuhause. Doch Abholzung zur Gewinnung von Acker- und Weideflächen sowie peruanischer Volksglaube bedrohen den Bären. 
In den Dörfern und Siedlungen im Hochland sind Andenbären nicht willkommen und sie werden für alles mögliche beschuldigt. Die ZGF arbeitet an einem Aktionsplan, der eine besseres Ko-Existenz zwischen Menschen und Bären ermöglichen soll. Dafür erforschen wir auch das Leben der Bären, ihr Verbreitungsgebiet und ihr Verhalten.
Zum ZGF Peru Projekt