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Wildes Land

Riesige, unberührte Landschaften, in denen natürliche Prozesse unbeeinflusst vom Menschen ablaufen, das ist Wildnis. Der Schutz von Wildnisgebieten ist der Schwerpunkt unserer Arbeit - im tropischen Regenwald Perus genauso wie in den Savannen Afrikas.

Serengeti - weites Land

Seit mehr als 50 Jahren engagiert sich die ZGF im Serengeti Nationalpark in Tansania.

Die Serengeti ist der älteste und bekannteste Nationalpark Tansanias, berühmt vor allem für die spektakuläre Wanderung von rund 2 Million Gnus, Zebras und Gazellen, die jedes Jahr durch die Savanne ziehen. Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen leben im Schlaraffenland, wenn die Herden vorbei ziehen. Und für Elefanten, Giraffen und andere große Pflanzenfresser sind die weiten Ebenen ebenfalls ein Paradies.

Seit den Tagen von Bernhard Grzimek, der Ende der 1950er-Jahre mit "Serengeti darf nicht sterben" den Park weltweit ins Bewusstsein rückte, hat sich die ZGF dem Schutz der Serengeti verschrieben. Seit mehr als 50 Jahren sind wir Partner der Parkbehörde TANAPA und unterstützen diese beim Schutz des Parks - mit Logistik, Knowhow und finanziell.  

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Manu Nationalpark

Im Südosten Perus liegt der Manu Nationalpark - in einer der artenreichsten Regionen unserer Erde.

Der tropische Teil der Anden im Südosten von Peru gehört zu den Regionen mit der höchsten Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten weltweit. Hier, im Dreiländereck mit Brasilien und Bolivien, liegen riesige Schutzgebiete mit unberührten Regenwäldern, in denen noch indigene Völker in freiwilliger Isolation leben. Der Manu Nationalpark ist ein tropischer Biodiversitäts-Hotspot: 221 Säugetier-, 1.025 Vogel-, 150 Amphibien- und 100 Reptilienarten wurden hier bereits beschrieben! Die Flüsse und Seen des Parks beheimaten 210 Fischarten.

 

 

Mit unserem Regenwaldschutzprogramm "Andes to Amazon Conservation Programme" unterstützen wir die Schutzgebietsbehörde SERNANP bei der Überwachung der riesigen, oft nur schwer zugänglichen Gebiete Manu, Megantoni, Alto Púrus, Tambopata und Bahuaja-Sonene. Wir stellen Ausrüstung und Infrastruktur zur Verfügung, bilden das Parkpersonal weiter und arbeiten gemeinsam mit den Menschen vor Ort daran, die Nutzung der Ressourcen zu verringern und nachhaltiger zu gestalten.

 

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Altyn Dala

Das staatliche Naturreservat Altyn Dala ist 500.000 Hektar groß und liegt mitten in Kasachstan.

Schier endlose Steppe, durch die große Herden von Saiga-Antilopen im Jahresrhythmus wandern, das ist Altyn Dala.  Neben Steppen und Halbwüsten gibt es hier auch Feuchtgebiete, die Brut- und Rastgebiete für die bedrohten Krauskopfpelikane, Schneekraniche und viele weitere Vogelarten sind.

 

 

Um die Jahrtausendwende waren die Saigas fast ausgerottet, gejagt und gewildert wegen ihrer Hörner, die ähnlich dem Nasenhorn in der asiatischen Medizin Verwendung finden. Doch nun wächst die Population langsam wieder an - auch dank des Engagements der ZGF und ihrer kasachischen Partner.

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Gonarezhou Nationalpark

Das "Land der vielen Elefanten" liegt in Simbabwe.

Die rot schimmernden Chilojo Cliffs aus Sandstein sind das Wahrzeichen des Gonarezhou Nationalparks und 50 Kilometer weit zu sehen. Den Park im semi-aride Lowveld Simbabwes mit spektakulären Wasserfällen, rauschenden Stromschnellen, aber auch sengender Hitze während der Trockenzeit, gibt es seit 1975. Noch immer ist Gonarezhou ein touristischer Geheimtipp. Seit 2007 sind wir mit dem "Gonarezhou
Conservation Project" vor Ort und unterstützen den Park beim Aufbau seiner Infrastruktur, beim Management des Parkschutzes und beim ökologischen Monitoring der Tier- und Pflanzenbestände. Eine gut funktionierende Rangereinheit ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die spektakuläre Wildnis von Gonarezhou auf Dauer bestehen kann.
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Bukit Tigapuluh

Auf der indonesischen Insel Sumatra liegt das "Land der 13 Hügel".

Die Regenwälder Indonesiens sind artenreich und wild - doch sie schrumpfen mit beängstigender Geschwindigkeit,  werden abgeholzt für Palmöl- und Akazienplantagen. Der Bukit Tigapuluh Nationalpark und die umliegenden Wälder sind noch ein Refugium für Elefanten, Tiger, Tapire und viele andere Arten. Und seit gut 10 Jahren auch wieder für Orang-Utans.  
Etwa 150 Sumatra Orang-Utans wurden im Rahmen unseres Wiederansiedlungsprojektes in Bukit Tigapuluh ausgewildert und bilden nun eine stabile, wachsende und wilde Population. Nun gilt es, Bukits einzigartigen Tieflandregenwald auf Dauer zu schützen und so einen Lebensraum zu erhalten, der auf Sumatra immer seltener wird.
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Virunga Nationalpark

Virunga in der Demokratischen Republik Kongo ist der älteste afrikanische Nationalpark.

Seit 1925 besteht der Virunga Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda. Hier gibt es aktive Vulkane, Wälder, Steppen und Sümpfe - eine riesige Vielfalt an Lebensräumen und an Arten, die darin leben. Virunga ist Heimat der bedrohten Berggorillas, von Schimpansen, Flusspferden und vielen weiteren Arten.
Virunga ist ein Unesco Weltnaturerbe, das bereits seit 1994 als "World Heritage in Danger" gilt. Politische Unruhen, der zunehmende Bevölkerungsdruck und verstärkt nun auch die Suche nach Rohstoffen gefährden den Fortbestand dieser einzigartigen Wildnisregion.
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Wildnis in Deutschland

Urwälder von morgen auf Militärflächen in Brandenburg

Einst Panzer, heute Wildnis. Natürliche Waldentwicklung braucht Fläche. Diese bieten ehemalige Truppenübungsplätze. In Lieberose zeigt sich: Wilde Natur im dicht besiedelten Deutschland? Ja, das geht! 

Der ehemalige Truppenübungsplatz, rund 90 Kilometer südöstlich von Berlin, bietet nicht nur die größte „Wüste“ Deutschlands, sondern auch üppig violett blühende Heideteppiche, Kiefern- und Birkenwälder, Moore und klare Seen. Und er ist Schauplatz eines spannenden Experiments. Hier soll etwas entstehen, das in Europa sehr selten geworden ist: echte Wildnis.

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