Galápagos: Auf Darwins Spuren (63)

Einst Piratenversteck, heute beliebtes Touristenziel: Die Galápagos-Inseln mitten im Pazifik. Wir klären, was die Inseln so besonders macht, welchen Einfluss sie auf unser Verständnis vom Leben haben und was das Weltnaturerbe bedroht.

07.06.2024, Marco Dinter
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Rund 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors liegen die Galápagos-Inseln. Sie sind vulkanischen Ursprungs und hatten nie eine Verbindung zum Festland – trotzdem hat sich hier eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt etabliert. In dieser Folge findet Marco heraus, warum die Inseln einen entscheidenden Anteil daran haben, wie wir heute die Natur verstehen.

Auch mitten im Pazifik ist Naturschutz notwendig. Dr. Antje Müllner berichtet über die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) auf den Inseln und wie invasiven Arten, ein Seegurkenkrieg und eine Ölkatastrophe den Naturschutz auf eine harte Probe stellten.

Wichtigster Partner der ZGF auf der Insel war die Charles Darwin Foundation (CDF), die bis heute dort arbeitet. Von der Forschungsleiterin Heinke Jäger erfährt Marco, was die Ökosysteme der Inseln aktuell bedroht und welche ungewöhnlichen Maßnahmen Erfolg versprechen.

Im Gespräch

Dr. Sabrina Linn ist Kuratorin im Frankfurter Zoo. Als Biologin musste auch sie mal nach Galápagos reisen um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erleben.

Als Referatsleiterin ist Dr. Antje Müllner bei der ZGF für die Regionen Südamerika und Südostasien zuständig. Eine Zeit lang war sie auch für die ZGF-Arbeit auf Galápagos zuständig.

Eigentlich wollte Dr. Heinke Jäger nur ein Jahr auf Galápagos bleiben. Mittlerweile sind es 26. Ihr Fachgebiet sind die Scalesia-Wälder der Inseln. Diese Pflanzengattung kommt nur hier vor.

Die Galápagos-Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Entsprechend karg und felsig sind die Böden.
Ein Wahrzeichen der Inseln: Die Galápagos-Riesenschildkröten. 12 Arten sind bekannt, einige von ihnen bereits ausgestorben.
Der Wiederansiedlung von Addax hat der Erlebnis-Zoo Hannover ein eigenes Ausstellungsgebäude gewidmet.
Im Sahara Conservation Center schlüpfen die Besucherinnen und Besucher des Zoo Hannover in die Rolle von Rangern, die Addax beobachten.
Außerdem gibt es Anschauungsmaterial und Tafeln, die die Geschichte der Ansiedlung erzählen.
Logistische Meisterleistung: Der Transport von Addax in ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist logistisch und bürokratisch extrem aufwendig.
In die Wüste geschickt: Im Zoo geborene Addax werden in einen nordafrikanischen Nationalpark entlassen.

Kontakt

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60316 Frankfurt

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