Zusätzliche Flugzeuge im Kampf gegen Wilderei in Afrika

Flugzeuge sind heute unerlässlich, um große Schutzgebiete kontrollieren zu können. Daher freuen wir uns besonders über eine Verstärkung unserer Einsatzkräfte.

22.09.2015, ZGF

Fast täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen zur Wilderei in Afrika. Tausende von Elefanten und Hunderte von Nashörnern werden von gut organisierten Banden abgeschlachtet, um an Elfenbein oder Nasenhorn zu gelangen. Über dunkle Kanäle und aufgrund korrupter Strukturen gelangt diese Beute dann auf die asiatischen Märkte.

Nicht nur für den Tierbestand und die Natur ist das ein Drama, sondern auch für Länder wie Tansania oder Sambia. Denn die kriminellen Wilderei-Kartelle destabilisieren die Länder und heizen Korruption und Kriminalität an. Daher fördert auch die deutsche Bundesregierung Maßnahmen zur Bekämpfung von Wilderei.

Flugzeug in der Box: Drei Husky-Flugzeuge sind auf dem Weg nach Tansania und Sambia, um die Antiwilderei-Arbeit zu unterstützen.

Dank einer Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) war die ZGF in der Lage, drei neue Flugzeuge zu erwerben, die nun auf dem Weg nach Afrika sind. Die kleinen, leichten Aviat Huskys werden in Tansania und in Sambia die Arbeit der Ranger aus der Luft unterstützen.

Da die Maschinen langsam und tief fliegen können, sind sie sehr gut für die Überwachung von großen Schutzgebieten einsetzbar. Die Maschinen sollen noch dieses Jahr an ihren jeweiligen Standorten zum Einsatz kommen.

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