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Unser Herzstück: Der Schutz der Serengeti

Seit gut 50 Jahren ist die ZGF in der Serengeti aktiv.

FZS aircraft
Cessna der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

Wer in die Serengeti reist, der wird früher oder später einem Fahrzeug mit dem Gorilla-Logo der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt oder unserem Flugzeug begegnen. In Tansania und in vielen anderen Ländern, in denen die ZGF aktiv ist, wird sie nur „Frankfurt“ genannt. Seit gut 50 Jahren ist "Frankfurt" der verlässliche Partner an der Seite von Tanzania National Parks

Parkmanagement, Infrastruktur und Rangereinheiten der Serengeti sind heute gut aufgestellt und es gibt mehr Tiere als zu Bernhard Grzimeks Zeiten. Seit Jahrzehnten ist die ZGF in der Serengeti aktiv – getreu einem ihrer wichtigsten Grundsätze, nämlich ihren Partnern ein langfristiges Engagement zuzusichern. In der Serengeti hat die ZGF in den letzten vier Jahrzehnten unzählige Flugstunden mit ihrer Cessna geleistet, um grundlegende Daten zu den Wildtierbeständen des Parks zu sammeln, sie hat Fahrzeuge für Ranger nicht nur beschafft, sondern in einer eigenen Werkstatt gewartet und somit deren Einsatzfähigkeit garantiert. Sie hat ein Besucherzentrum für den Park errichtet, die Wiederansiedlung von Nashörnern durchgeführt, Wissenschaftlern, Rangern und Veterinären eine Aus- und Weiterbildung ermöglicht, den Park bei seinen Planungs- und Managementprozessen unterstützt und durch stetiges Fundraising Mittel für den Parkschutz eingeworben.

Serengeti darf nicht sterben

Bernhard Grzimek legte mit seinen Arbeiten zur Tierzählung in der Serengeti den Grundstein für unsere heutige Arbeit. Mit "Serengeti darf nicht sterben" machte er den Park 1959 weltweit berühmt und als Präsident der Zoologischen Gesellschaft machte Grzimek den Schutz der Serengeti zu dem zentralen Projekt für die ZGF.
FZS History - Grzimek Bernhard and Michael
Bernhard Grzimek and sein Sohn Michael legten Ende der 1950er-Jahre den Grundstein für die Naturschutzarbeit in der Serengeti (Foto: Okapia).

Während bis in die 1990er-Jahre die logistische Unterstützung des Parks an erster Stelle stand, ist es heute eine viel umfassendere Zusammenarbeit. Die ZGF unterstützt Tanzania National Parks (TANAPA) in allen Aspekten des Parkmanagements, aber auch ganz praktisch mithilfe von Material und Ausrüstung.  


Mit den Menschen,

für die Menschen

SCO team with ladies
Naturschutz gemeinsam mit den Menschen planen - das Serengeti Outreach Team.

Naturschutz kann jedoch nicht gelingen, wenn die Menschen der Region nicht aktiv einbezogen werden. Community Conservation ist daher ein integraler Bestandteil aller Projekte der ZGF in Afrika. Im Umfeld der Serengeti ist die ZGF mit dem Projekt Serengeti Community Outreach in den Gemeinden aktiv. Darüber hinaus wird im Rahmen des länderübergreifenden Forschungsprogramms

 CREATE (Conservation Research for East Africa’s Threatened Ecosystems) untersucht, inwieweit Maßnahmen zur Förderung kleiner lokaler Unternehmungen – etwa Honigproduktion oder Hühnerzucht – mit den Naturschutzzielen im benachbarten Nationalpark in Einklang zu bringen sind. Oder inwieweit sie die Naturschutzbemühungen sogar konterkarieren.

 

Auch von der Wilderei auf Elefanten und Nashörner, die überall auf dem afrikanischen Kontinent besorgniserregend zugenommen hat, blieb die Serengeti in den letzten Monaten nicht verschont. Die ZGF hat ihre Anstrengungen und vor allem ihr finanzielles Engagement drastisch nach oben gefahren, um gemeinsam mit den staatlichen Behörden und anderen Institutionen die Serengeti sowie andere Schutzgebiete im Kampf gegen Wilderer zu unterstützen.

Was macht die ZGF in der Serengeti?

Monitoring

  • Tierzählungen gemeinsam mit dem Tanzania Wildlife Research Institute (TAWIRI)
  • Erforschung der Themen, die für den Naturschutz mit den lokalen Gemeinden relevant sind
  • wissenschaftliche Datengrundlagen für Entscheidungsträger 


Paktischer Naturschutz  

  • Unterstützung des Park-Managements
  • Wartung der Anti-Wilderei-Fahrzeuge von TANAPA, Betrieb der Werkstatt
  • Training und fachliche Unterstützung für die Ranger
  • Einführung des Überwachssungssystems SMART für die Antiwilderei-Kontrollen  
  • Förderung von umweltfreundlichem und nachhaltigem Tourismus 
  • Bereitstellung von Ranger-Ausrüstung und Fahrzeugen
  • Bau von wichtiger Park-Infrastruktur


Nashörner

  • Unterstützung des Monitorings, Beobachtungen aus der Luft 
  • Logistische Unterstützung für die Rhino Ranger
  • Logistische Unterstützung bei der Wiederansiedlung


Maswa Game Reserve

  • Unterstützung für Anschaffung und Wartung von Rangerfahrzeugen


Pasiansi Ranger Training School

  • Unterstützung des "Practical Ranger Training"


Gemeinden