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Schutz der Serengeti

Unser Herzstück seit bald 60 Jahren: Schutz einer einzigartigen afrikanischen Landschaft

FZS History - Grzimek Bernhard and Michael
Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael legten Ende der 1950er-Jahre den Grundstein für die Naturschutzarbeit in der Serengeti. Foto: Okapia
Mit „Serengeti darf nicht sterben“ machten Bernhard und Michael Grzimek die Serengeti 1959 weltbekannt. Bis heute steht der Titel der mit einem Oskar ausgezeichneten Filmdokumentation für unser Ziel und unsere Vision. Der Schutz der Serengeti bleibt das zentrale Projekt unserer Arbeit in Afrika.

Wir arbeiten eng mit der tansanischen Behörde „Tanzania National Parks“ (TANAPA) zusammen und unterstützen den Serengeti-Nationalpark beratend, finanziell und logistisch in den Bereichen Parkschutz, ökologisches Monitoring und Parkmanagement.

Die Große Migration der Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen im Serengeti-Ökosystem ist die größte Huftierwanderung auf der Erde. Mit seinen stabilen Populationen von Raubtieren und charismatischen Tierarten wie Elefant, Giraffe und Nashorn ist der Serengeti-Nationalpark Weltnaturerbe.

Was wir tun

Kampf gegen Wilderei
Um Elefanten, Nashörner und andere Wildtiere effektiv zu schützen, unterstützen wir die tansanischen Behörden bei Parkschutz und ökologischem Monitoring und stärken ihre Ermittlungsfähigkeiten zu Wildtier-Kriminalität. Wir arbeiten auch mit touristischen Unternehmern zusammen, die ein langfristiges Programm gegen die Wilderei mit Drahtschlingen finanzieren. Außerdem unterstützen wir das Management des an den Nationalpark angrenzenden Maswa-Wildschutzgebietes.

Die Vogelperspektive
Seit Bernhard und Michael Grzimek die Gnus der Serengeti zählten, sind zebragestreifte Flugzeuge ein Markenzeichen unserer Naturschutzarbeit. Im Serengeti-Nationalpark setzen wir ein Aufklärungsflugzeug, eine Aviat Husky, für regelmäßige Patrouillenflüge mit den leitenden Park-Rangern ein, sowie eine Cessna 182 für Transportflüge.

Naturschutz auf Achse
Mobilität ist ein Schlüssel zum erfolgreichen Parkschutz. Unsere Werkstatt in der Serengeti wartet und repariert den gesamten Fuhrpark des Nationalparks. Die Zeit in der Werkstatt kurz und die Zeit im Einsatz so lange wie möglich zu halten ist ein entscheidender Beitrag zum Schutz des Ökosystems. Die Werkstatt arbeitet auch bei der Verbesserung und Wartung des digitalen Funksystems des Parks mit.

Schutz der Serengeti-Nashörner
Wie in vielen Regionen Afrikas haben Wilderer in den 1990er Jahren die Spitzmaulnashörner in der Serengeti fast ausgerottet. Weil entschlossene Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, wuchs die Population dieser gefährdeten Art jedoch wieder. Da die Bedrohung durch Wilderer weiterbesteht, unterstützen wir auch weiterhin die Überwachung und den Schutz des Bestandes dieser Tiere. Wir bilden Ranger für eine Spezialeinheit zum Nashornschutz aus, stellen Ausrüstung und Fahrzeuge und leisten logistische Unterstützung.

Community-Work
Die Menschen im Gebiet zu stärken ist ein zentraler Bestandteil unserer Naturschutzstrategie. Unser Serengeti-Projekt arbeitet Hand-in-Hand mit unserem Community-Projekt Serengeti-Ökosystemmanagement.