Okapis: Fabelwesen im Krisengebiet (12)

In den dichten Regenwäldern der Demokratischen Republik Kongo lebt ein außergewöhnliches Tier: Das Okapi. 1954 brachte Zoodirektor Bernhard Grzimek das erste Okapi nach Deutschland und leistete Pionierarbeit in der Haltung. Wenige Jahre später begann die ZGF, sich in der Heimat des Okapis für den Naturschutz zu engagieren. Bis heute keine leichte Aufgabe im vom Bürgerkrieg geprägten Kongo.

19.11.2021, Marco Dinter
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Im Frankfurter Zoo leben Okapis. In dieser Folge besucht Marco die Nachkommen der ersten Waldgiraffen in Deutschland und erfährt von Zoo-Kuratorin Dr. Sabrina Linn, auf welchen abenteuerlichen Wegen diese Tierart erstmals von den Regenwäldern des Kongo nach Deutschland gelangte.

Tagelang reiste der ZGF-Geschäftsführer Dr. Christof Schenck durch diese Regenwälder, um den Lomami-Nationalpark zu erreichen. Der Nationalpark ist das jüngste Projektgebiet der ZGF und Heimat vieler endemischer Tierarten. Doch die Arbeit im vom Bürgerkrieg geprägten Kongo ist ziemlich gefährlich. Christof erklärt, warum die ZGF trotzdem vor Ort ist.

Im Gespräch

Als Kuratorin ist Dr. Sabrina Linn auch für die Huftiere im Frankfurter Zoo zuständig. Eine ihrer liebsten Arten ist dabei das Okapi. Die außergewöhnlichen, sanften Tiere zu besuchen beschreibt sie als "Streicheleinheit für die Seele".
Dr. Christof Schenck ist Geschäftsführer der ZGF. Sein Beruf führt ihn auch auf abenteuerliche Reisen. Wie 2017, als er den Lomami-Nationalpark in der DR Kongo besuchte, um zu entscheiden, ob dieser sich als ZGF-Projekt eignet.
Für "Hinter dem Zoo geht's weiter" wagen sich Kuratorin Dr. Sabrina Linn und Moderator Marco Dinter in den Okapi-Stall.
Der Weg in den Lomami-Nationalpark ist beschwerlich.
ZGF-Projektleiterin und Chefin des Lomami-Nationalparks Dr. Terese Hart zeigt die Grenzen des Parks.

Kontakt

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